Texte ' Konzepte ' Kommunikation
Drehbücher - Dialoge - Reportagen - Dokumentationen - PR
Erzählen. Bedeutet ursprünglich 'aufzählen', dann 'in geordneter Folge hersagen, berichten', woraus durch Verallgemeinerung die heutige Bedeutung entstand.
So wie es ein fundamentales Bedürfnis des Menschen ist, sich und seiner Geschichte Gehör zu verschaffen bei Freunden, Bekannten, Interessierten oder auch nur im eigenen Tagebuch - so fundamental ist seine Lust und sein Interesse an Erzählungen und Geschichten über Andere.
Auf das Medium kommt es dabei nicht an. Ob im Radio, im Fernsehen, auf Papier oder am Lagerfeuer; ob interaktiv oder ohne Einlussnahme - gut ist, wenn etwas anregt, mitschwingt, klingt und, wenn man Glück hat, nachhallt.
Geschichten suchen sich die Form, die sie brauchen. Ob Drehbuch, Reportage, Feature, Dokumentation, Hörspiel oder Krimi - die Variationen sind endlos. Manchmal reicht eine Storyline oder ein Ablaufplan. Es geht sogar ganz ohne Text. Geschichten-Erzählen ist eine alte Kunst. Älter als die Kunst des Schreibens.
In komplexen Gesellschaften mit komplexen Medien sind öffentliche Erzählungen meistens Teamarbeit. Mit Text und/oder Konzept gibt man seinen Teil zum Ganzen. Oft sind es die Anfänge, die Grundlagen, die dann wachsen und modelliert werden. Gelingen heißt für jeden der Beteiligten: Auch am Ende vor der Erzählung stehen und ohne Reue sagen können, ja, das ist meine.
Erzählungen in der Kommunikation von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder in Dokumentationen sind von anderer Natur, als bei fiktionalen Texten und Konzepten. Erzählungen bleiben sie trotz allem. Letztenendes ist jedes Sinnkonstrukt, das wir uns bauen und akzeptieren, eine Geschichte, die wir uns selber erzählen. Ohne Erzählung, ohne Anfang und Struktur und (offenes) Ende wäre unsere Kommunikation nur ein fassungsloses Rauschen.
Diese Website zeigt einige Arbeiten der letzten Jahre und wird von Zeit zu Zeit ergänzt. Herzlich willkommen!








